Cars and money

...der mentor und die miesratende schülerin...

... sie geht mit den anderen mitschüler über die straße. sie kommen an einem haus vorbei. die tür steht auf. sie gehen hinein. das haus ist leer geräumt... völlig leer geräumt. die wände sind gelb gestrichen... die fenster stehen alles offen und vor den wänden hängen seidenschals. orange scheidenschals. es herscht durchzug... durch den durchzug, fliegen die schals auf und ab. sie bleibt faszieniert stehen und verfällt ins träumen... sie nimmt kaum noch ihre mitschüler war, wie sie durch die gänge traben. sie vergisst zeit und raum, mehrt nicht mehr, das sie noch exestiert.

als sie sich dann wieder losgerissen hat, stolziert sie wieder hinter ihnen her. sie staart immer wieder in den leeren räumen, außer die seidenschals vor den fenstern ist nichts... nur noch grüne pflanzen, die im rand der räume stehen. die gänge schlängeln sich... bis sie zu einem großen fenster an kommen. sie klettern alle hindurch in einem nächsten raum. es führt eine treppe hinaus. es ist was dunkel und feucht. stufe für stufe überwieden sie. die treppe führt nach draußen ins freie. die sonne begrüßt alle. sie kann ihn sehen. ihn, der leiter der gruppe.
sie gehen weiter, über den weg, durch das feld, hinab auf einen weiteren weg, der zu einem platz führt, der mit steinen geplastert ist, dadrüber ein orientalischen teppisch gelegt und über den teppisch sitzkissen mit musikinstrumenten. sie setzt sich hin.sie setzen sich hin. er setzt sich hin, aber etwas abseits und nimmt sich das klassenbuch vor. sie schaut nach oben. einen seidentuch über den platz und dem teppisch gespannt. sie nimmt die trommel. die anderen legen sofort los. darauf stellt sich auch sie hin und fängt an zu spielen. sie versucht ihnen zu folgen, denoch auch ihren eigenen klang mit einzubringen. es hört sich fantastisch an. ihr wird völlig warm und in ihr breitet sich glücksgefühle aus. den anderen scheint es auch zu gefallen. sie spielen weiter.
plötzlich spürt sie seine blicke, ihr aufmerksam zuhört. mit verträumten augen starrt er sie an. anscheinend, ist er nicht mehr herr seiner sinne, oder er macht es bewust, um sie zuverführen. bis dann sie trommel kaputt geht.
"ist schon okay", sagt die andere leiterin. nimmt es an sich und verlässt die gruppe. er schaut sie immer noch an und lächelt leicht. er war schuld, er... ganz allein er. den als er anfing, sie zu beobachten, fing an ihre hände zuzittern... ihr atem schwerer wurde und ihre kehle sich immer mehr schloss. trotz altersunterschied sieht er verdammt sexy aus. sie fühlt sich wie magnetisch von ihn angezogen. anscheint fühlt er sich von ihr angezogen.
er wendet sich wieder ab und schreibt weiter. nun sind die nächsten dran in der klasse zuspielen. sie hören sich gegenseitig zu und träumen vor sich hin. sie verweilen ein wenig.
bis sie fertig sind, gehen sie weiter. er, der leiter, nimmt eine schülerin im arm und schlendern weiter. sie beobachtet wie sich unterhalten. sie spürt das, bald was kommen wird. sie weiß aber nicht was. nur das es ihr leben verändern wird.
nun nimmt auch er sie im arm, sie gehen den anderen schüler hinterher. er schaut sie an und sie ihn, aber sie reden kein wort.
sie spürt deutlich das bald was geschehen wird. sie bekommt panik.
es dreht sich alles vor ihren augen, und hört seine stimme, doch er bewegt seine lippen nicht.

"bald wird es geschehen... bald ist es so weit..."

sie kommt in die realität zurück, als hätte sie eine vision gehabt. er schaut sie immer noch an. er hat aber nicht mit ihr geredet. dann lässt er sie los...
er nimmt eine andere schülerin im arm. unterhält sich mit ihr.

wieder bekommt sie eine vision:
"ich bin dein mentor und du meine miesratende schülerin, ich werde dir helfen...", seine stimme ist zärtlich und verständnisvoll. dann spürt sie seine lippen, aber sie küssen sich nicht. sie sieht in nicht... dann spürt sie seine arme, doch er umarmt sie nicht, weil er nicht bei ihr ist... dann spürt sie sein atem, doch er hat sein kopf nicht nahe an ihres, weil er nicht bei ihr ist... ein schauer breitet sich bei ihr aus...

...ein schauer breitet sich in ihr aus. sie bekommt angst. in ihr dröhnt es immer noch: "heute abend wird es geschehen. heute abend wird es passieren. und du kannst nichts dagegen machen..."

sie kommen in die stadt an und gehen durch ein großes tor hindurch. siehen von tor zu tor und sehen dann anschließen eine große arena. sie überqueren zunächste erst den vorplatz, bevor sie die arena betretten und durch ein vorhang plötzlich in der arena stehen. sie suchen sich ein sitzplatz aus...

es wird dämmerig. die fackeln gehen an. in der mitte in der arena, des schauplatz steht ein weiteres tor. dann fehlt ein langes seidentuch runter. ein orchester betritt den schauplatz, sind bewaffnet mit chellos. nun kommt aus dem seidentuch ein herr hervor. es ist er, der leiter der gruppe... der mentor.
die zuschauer jubbeln und kreischen und schreihen: "wo ist sie? wo ist sie? wo ist sie?"
"wo ist wer?" geht in ihr kopf hervor.

"schau, sie sind alle wegen dir hier..."

"da ist sie", und zeigt mit dem finger auf sie. alle drehen sich zu ihr um. er als sie realisiert, dass sie es ist, stehen bereits zwei assistenden vor ihr und vordern sie auf, nach unten zu kommen. ihr bleibt keine wahl. wie hypnotisiert, ohnen nur einmal nach zudenken, was sie da gerade macht, geht sie die treppen hinunter und steht dann vor ihn. die scheinwerfer blenden sie.
er, der mentor drückt sie auf den boden. "miesratende schüler müssen auf den boden kniehen..."
sie versteht nicht, sie hat doch nichts getan.

"du bist ein böses mädchen. das macht aber nichts..."

sie wird nicht schlau, warum ausgerechnet sie. warum lässt er sich von ihr anziehen und faszienieren, wenn sie miesraten ist? warum macht er das? warum veranstallte er das? warum macht er das alles für sie?
sie wird erneut geblendet, das orchester fängt an zu spielen... der song ist ruhig und lebendig zugleich.
"was mache ich hier?"

... sie spürt wieder seine lippen, und sie lässt es zu. sie küssen sich. er hat so weiche lippen, so zarte lippen, das es ihr ein schauer aus lässt...

das lied geht zuende. "steh auf!" "wieso?", sie versteht nicht wieso. "nur miesratenden schüler müssen auf dem boden kniehen..." "aber ich denke..." er unterbricht sie... "nein, nicht mehr." "ich habe doch gar nichts gemacht." "du gehörst mir. es ist geschen. du hast es getan" und ihre lippen berühren sich wirklich. diesmal ist es keine vision. auf dem schauplatz in der arena. alle klatschen beifall... sie bekommt nichts mehr wirklich mit. nur den wind... das flakern der fackeln, seine lippen... zärtlich... zarte hände umfassen sie... der boden senkt sich. ihr wird bewusst, dass sie sich auf einer plattform befinden, die sie plötzlich erschreckt. "küss mich weiter!" beruhigt er sie.
bis sie unten sind, hängen sie wie magnete zusammen, können sich nicht lösen.

"du bist mein"

plötzlich befindet sie sich zwischen den zuschauer der arena, sie hält ein heftchen in der hand, neben ihr sitz er. sie schaut auf dem heftchen: der mentor und die miesratende schülerin.
nun geht die show los. die schauspieler, spielen perfekt ihre rollen in dem musikal. sie fühlt sich so, als wäre sie die hauptrolle...

als die vorstellung zuende ist schlendern sie arm in arm hinaus.
"aber eins verstehe ich nicht: wieso war sie zum schluss nicht mehr die miesratende schülerin?" "weil sie erwachsen geworden ist, weil sie das tuen musste, was ihre pflicht war." "was für eine pflicht?" "das war ihr schicksal" "aber wenn sie nicht mehr seine miesratende schülerin ist, wer ist sie dann jetzt?" "seine geliebte...", er lächelt sie lieb an...


ende

3.2.07 23:51
 


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